textfeld_suedost. Literaturkritische, kulturwissenschaftliche und literarische Beiträge zu und aus Südosteuropa

„Textfeld bearbeiten“, diesen Auftrag hat sich diese Plattform wortwörtlich zum Ziel gesetzt; Wir über-, unter-, be- und erschreiben Südosteuropa, wir schreiben neu, wir schreiben weiter, wir texten rund um Kunst, Literatur, Theorie, Wissenschaft und nicht zuletzt: um Kritik. Verbunden mit dem Bemühen um offen geführte Diskussion gesellschaftskultureller Fragestellungen laden wir Sie ein, sich selbst in das freie textfeld_suedost einzuschreiben. Dabei finden die Texte in folgenden Rubriken geordnet ihren Platz:

Skizzen: literarische und essayistische Texte, Übersetzungen aus den Sprachen Südosteuropas
Kritik: Buchbesprechungen, literaturkritische Essays
Kulturwissenschaft: literatur- und kulturwissenschaftliche Reflexion, Theorie
Dokument/Material: Interviews bzw. Gespräche, Autorenportraits, Reiseberichte, Projektdokumentation, Besprechung von Sekundärliteratur oder Theorie, polit/olog/ische Debatten u.v.m.

Die Eingrenzung der Texte in Gattungen ist dazu da, überschritten zu werden. Nicht nur erlaubt sondern erwünscht sind also Texte des "Dazwischen", die sich nicht eingrenzen lassen /wollen/. Eine Grundidee des textfeld_suedost ist die Überlegung, dass die Möglichkeiten der Literaturkritik im gegenwärtigen Literaturbetrieb nicht zur Genüge ausgelotet werden, dass andererseits auch kulturwissenschaftliche Reflexion von gelockerten (Gattungs-)Grenzen profitieren kann und dass ohnehin immer wieder neu verhandelt werden muss, was unter "Literarischem" zu verstehen ist.

Ebenfalls sehr gelockerte Grenzen hat unser Begriff von Südosteuropa. Jenseits der müßigen, geopolitischen und kulturologischen Debatten, die dieser in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auszulösen vermochte und vermag, fasst er unserem Verständnis nach schlicht jenen Raum bzw. jene Regionen zusammen, die das südöstliche Europa ausmachen (von Österreich aus gesehen, dem Geburtsland der Gründerinnen von textfeld_suedost): Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Moldawien, Ungarn, Albanien, Rumänien, Griechenland, Türkei.

Eine weitere Grundidee von textfeld_suedost ist jene, das oftmals brachliegende und sorgfältig erarbeitete Wissen, das im universitären Umfeld angehäuft wird, zu präsentieren. Der Arbeitsleistung der kulturwissenschaftlichen /darunter v.a. die philologischen/ Disziplinen, die sich als Vorreiterinnen von Wissenswertem oftmals schwer behaupten können, soll damit eine längerfristig sichtbare Auswertung ermöglicht werden. Textfeld_suedost positioniert sich somit klar an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kultur- bzw. Literaturvermittlung und einer breit angelegten Öffentlichkeit.

Publikationssprache ist überwiegend Deutsch, woran ablesbar wird, dass das textfeld_suedost Fragen der Rezeption der Literaturen Südosteuropas, dementsprechenden Übersetzungsvorgängen, dem interkulturellen Transfer, bzw. der Wahrnehmung der Region durch die Brille des deutschsprachigen Sprach- und Kulturraums kontinuierlich neu zu überdenken – bzw. zu überschreiben – hat.

Die Redaktion, bestehend aus Antonia Rahofer und Elena Messner, hat ihre Sitze in Wien und Athen. Der MitarbeiterInnenpool ist unter "Personen" zu finden.

 

Calendar

<MÄRZ 2010>
MODIMIDOFRSASO
 1  2  3  4  5  6  7 
 8  9 1011121314
15161718192021
22232425262728
2930310000